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Richtungweisende Tage für die Pastoral im Erzbistum

Paderborn, 3. Dezember 2012. (pdp) Wie soll sie aussehen, die Pastoral im Erzbistum Paderborn, damit sie für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gerüstet ist? Seit Erzbischof Hans-Josef Becker im Jahr 2004 die „Perspektive 2014“ initiierte, ist in der Diözese viel über diese Frage beraten und bereits in die Tat umgesetzt worden. Kurz vor Ende des diözesanen Prozesses im Jahr 2014 will Erzbischof Becker gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen die zahlreichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die im Rahmen der Perspektive 2014 gemacht worden sind, bündeln und weiterentwickeln. Daher lädt er vom 26. bis 29. Juni 2013 ins Paderborner Heinz-Nixdorf-Museumsforum zu einer „Diözesanen Pastoralwerkstatt“ ein. Sie trägt wie schon die Halbzeitbilanz im Jahr 2009 den Titel „Denn wir schauen aus nach dir“ (Ps 33,22).

„Nachdem in unserer Diözese vieles in Bewegung geraten ist und sich im Umbruch befindet, soll die Pastoralwerkstatt dazu dienen, die Konturen der neu entstehenden Kirchenlandschaft im Erzbistum Paderborn zu schärfen“, so Monsignore Dr. Michael Bredeck, Geschäftsführer der Lenkungsgruppe „Perspektive 2014“. „Anders ausgedrückt heißt das, dass die ‚Pastoral der Berufung’, die ja Zentralkategorie unserer diözesanen Entwicklung ist, noch konkretere Züge gewinnen soll. Ziel der Werkstatt ist es, Empfehlungen für die Pastoral im Erzbistum zu formulieren, die dem Erzbischof am Ende der Werkstatt übergeben werden. Diese sollen Eingang in jene Rahmenbedingungen finden, die Erzbischof Becker zum Abschluss der Perspektive 2014 verbindlich für die Pastoral im Erzbistum festschreiben wird.“

HNF Das Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn wird vom 26. bis 29. Juni 2013 Schauplatz der Diözesanen Pastoralwerkstatt sein.Foto: Jan Braun/Heinz Nixdorf MuseumsForum Grundlage für die Arbeit der Pastoralwerkstatt seien die zahlreichen Erkenntnisse, die in den vergangenen Jahren im Verlauf des diözesanen Prozesses schon gewonnen wurden, so Dr. Bredeck. „Damit meine ich zum Beispiel die Erfahrungen haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter in den neuen pastoralen Räumen sowie Erkenntnisse zu den vier Perspektivthemen ‚Taufberufung fördern’, ‚Ehrenamt – Engagement aus Berufung’, ‚Pastorale Orte und Gelegenheiten’ und ‚Caritas und Weltverantwortung’. Außerdem hat es über 60 Anträge verschiedenster Initiativen zur Förderung innovativer Projekte gegeben, die ‚Orientierungen für das Pastorale Personal’ wurden veröffentlicht, und die Umstrukturierung der Verwaltung in den neuen pastoralen Räumen wurde unter dem Stichwort ‚2014admin’ gestartet.“ Über diese Themen solle sich ausgetauscht und gleichzeitig daran weitergearbeitet werden, so Dr. Bredeck, damit es am Ende der Werkstatt möglich sei, richtungweisende Aussagen für die Pastoral im Erzbistum zu formulieren.

„Wir wünschen uns, dass das mehrtägige Zusammensein ein intensives Arbeiten ermöglicht und eine geistliche Atmosphäre entstehen lässt, die von der gemeinsamen Sorge um das Weiterleben des Glaubens in unserer Ortskirche getragen ist“, so Prälat Thomas Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat. „Gleichzeitig soll in den Tagen der Pastoralwerkstatt eine theologische Vergewisserung stattfinden, die unser künftiges Denken und Tun erdet und Aktionismus zu verhindern hilft.“

Die etwa 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diözesanen Pastoralwerkstatt setzen sich zusammen aus Vertretern der Priester und Laien, Haupt- und Ehrenamtlichen, Mandatsträgern und Engagierten und sollen einen bunten Querschnitt aller Ebenen im Erzbistum Paderborn abbilden. Sie erhalten zur Zeit eine Vorinformation für die Veranstaltung. Die eigentliche Einladung wird Ende Januar verschickt.