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Weiterarbeit an den Themen der Pastoralwerkstatt

Die Frauen und Männer, die für die fünf Inhaltsbereiche der „Perspektive 2014“ verantwortlich sind, arbeiten intensiv die Werkstattergebnissen: (v.l.) Dr. Bergit Peters (Inhaltsbereich „Theologische Grundlagenarbeit und die Weiterentwicklung der Perspektivthemen“), Dr. Dorothea Steinebach (Inhaltsbereich „Unterstützung und Zurüstung des Pastoralen Personals“), Thomas Klöter (Leitung des Organisationsbüros „Perspektive 2014“), Ludger Drebber (Inhaltsbereich „Unterstützung der neuen pastoralen Räume“), Dr. Michael Bredeck (Geschäftsführung „Perspektive 2014), Markus Freckmann (Inhaltsbereich „2014admin“), Dr. Claudia Nieser (Presse- und Informationsstelle).
Paderborn, 20. Dezember 2013. Auf vielfache Weise wird derzeit im Erzbistum über die künftigen Rahmenbedingungen für die Pastoral beraten und im Auftrag der Lenkungsgruppe „Perspektive 2014“ an den Schlüsselthemen weitergearbeitet, die die Diözesane Pastoralwerkstatt im Juni ergeben hat. Zu den Schlüsselthemen gehören zum Beispiel eine bessere Wahrnehmung der Lebenswelten vor Ort, das Verständnis von Leitung in den Pastoralen Räumen oder die praktischen Konsequenzen einer „Pastoral der Berufung“. Im kommenden Februar haben die rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pastoralwerkstatt ein weiteres Mal Gelegenheit, über diese und weitere Themen ins Gespräch zu kommen: Erzbischof Hans-Josef Becker lädt im Nachklang zur Pastoralwerkstatt zu fünf Gesprächsabenden ein, die in Dortmund, Paderborn, Soest, Olpe und Bielefeld stattfinden. Im Januar erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einladungen zu den Veranstaltungen.

„Wir wollen, dass möglichst viele Menschen ‚am Ball’ bleiben, wenn es um die Planung der zukünftigen Seelsorge geht“, begründete Prälat Thomas Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, die Einladung zu den Gesprächsabenden. „Die Pastoralwerkstatt war einmalig, was die intensive Arbeit und die Bedeutung der Empfehlungen angeht. Die angestoßenen Themen müssen jetzt aber konkretisiert werden, wenn die künftigen Rahmenbedingungen auf sie Bezug nehmen sollen.“ Bei den Gesprächen stehen neben Prälat Dornseifer auch Monsignore Dr. Michael Bredeck, Geschäftsführer der Lenkungsgruppe „Perspektive 2014“ und Thomas Klöter, koordinierender Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste, zur Verfügung. Die Moderation der Veranstaltungen übernimmt Jutta Tacke, die bereits durch die Diözesane Pastoralwerkstatt führte.

Alle Gesprächsabende beginnen um 19 Uhr und enden gegen 21.30 Uhr. Dies sind die Termine und Orte:

  • Montag, 17. Februar 2014 – Kommende Dortmund
  • Mittwoch, 19. Februar 2014 – Bildungsstätte Liborianum, Paderborn
  • Donnerstag, 20. Februar 2014 – Pfarrei St. Albertus Magnus, Soest
  • Dienstag, 25. Februar 2014 – Forum WBZ in der Volkhochschule Olpe
  • Mittwoch, 26. Februar 2014 – Pfarrei St. Jodokus, Bielefeld.


Die Lenkungsgruppe „Perspektive 2014“ beschäftigt sich seit Sommer regelmäßig mit den Werkstattergebnissen: (v.l.) Prälat Thomas Dornseifer (Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste), Generalvikar Alfons Hardt, Erzbischof Hans-Josef Becker, Monsignore Dr. Michael Bredeck (Geschäftsführer der Lenkungsgruppe).
Die Arbeit an den Rahmenbedingungen hat bereits im Sommer begonnen. Regelmäßig beschäftigt sich die Lenkungsgruppe „Perspektive 2014“ unter der Leitung von Erzbischof Hans-Josef Becker mit der Frage, wie die Ergebnisse der Werkstatt in die Rahmenbedingungen für die Seelsorge Eingang finden können, die zum Herbstliborifest 2014 in Kraft gesetzt werden. „Ein wichtiger Arbeitsschritt für die Lenkungsgruppe war ein Klausurtag, zu dem sie sich am vergangenen Samstag getroffen hat“, so Monsignore Dr. Michael Bredeck. „Thema war dort vor allem das Zukunftsbild, das für das Erzbistum Paderborn künftig leitend sein soll. Wir haben in einem intensiven Gespräch Aspekte für dieses Zukunftsbild gesammelt – auf Basis der Schlüsselthemen des Bistumsprozesses und der Pastoralwerkstatt.“

Auch die Frauen und Männer, die für die fünf Inhaltsbereiche der „Perspektive 2014“ verantwortlich sind, arbeiten derzeit intensiv die Werkstattergebnisse auf und stellen Überlegungen zum Zukunftsbild an. Im Verlauf der Beratungen haben sich weitere Fragen als besonders wichtig herausgestellt: Welche Merkmale sollen die künftigen Pastoralen Räume vor allem prägen? Welche Fragen stellen sich beim Einsatz des hauptamtlichen Personals in den Pastoralen Räumen besonders dringlich? Wie wird sich die Sakramentenpastoral in Pastoralen Räumen verändern?

Weitere Hinweise zu diesen Fragen erhalten die Verantwortlichen außerdem durch die Pastoralgespräche, die in jenen Pastoralen Räumen stattfinden, in denen bereits eine Pastoralvereinbarung erarbeitet und in Kraft gesetzt wurde. Zudem wird am Dienstag, 4. Februar 2014, ein „Dialogforum“ stattfinden, zu dem alle Mitglieder der seit mehreren Jahren arbeitenden diözesanen „Perspektivgruppen“ und des früheren Arbeitskreises Berufung eingeladen sind. Die Perspektivgruppen stellen Überlegungen zur Umsetzung der vier Bereiche der Pastoral der Berufung an, die Erzbischof Becker in seinem Fastenhirtenbrief aus dem Jahr 2010 formuliert hatte: Taufberufung fördern, Pastorale Orte und Gelegenheiten, Ehrenamt – Engagement aus Berufung, Caritas und Weltverantwortung.

„Die ersten Monate des neuen Jahres dienen dazu, das Zukunftsbild zusammen mit jenen Aussagen zu verschriftlichen, die Erzbischof Becker zu Herbstlibori 2014 als Rahmenbedingungen für die Seelsorge vorstellen wird“, so Thomas Klöter. „Im März und April befassen sich dann beratenden Gremien mit dem Entwurf, bevor er dann im Sommer seine endgültige Fassung erhält.“