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Arbeit am Zukunftsbild der Kirche

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Paderborner Pastoralwerkstatt trafen sich zu einer Diskussion der Ergebnisse in der Kommende Dortmund. Monsignore Dr. Michael Bredeck (rechts) und Prälat Thomas Dornseifer (2.v.r.) stellten die Ergebnisse vor.
Dortmund, 18. Februar 2014. Im Nachklang zur Diözesanen Pastoralwerkstatt 2013 hatte Erzbischof Hans-Josef Becker zu insgesamt fünf Gesprächsabenden eingeladen, die bis zum 26. Februar in Dortmund, Paderborn, Soest, Olpe und Bielefeld stattfinden. In Dortmund trafen sich dazu am Montagabend, 17. Februar, Teilnehmerinnen und Teilnehmer Pastoralwerkstatt in der Kommende, um über die Zukunft der Pastoral im Erzbistum Paderborn zu sprechen. Thomas Klöter (Leitung des Organisationsbüros „Perspektive 2014"), Prälat Thomas Dornseifer und Monsignore Dr. Michael Bredeck, stellten dabei fünf ausgewählte Thesen der Pastoralwerkstatt vor und zur Diskussion.

Ziel des Arbeitsprogramms „Perspektive 2014" und der Pastoralwerkstatt ist es, ein Zukunftsbild der Kirche im Erzbistum Paderborn zu entwickeln. „Dort, wo Menschen aus dem Glauben heraus zusammenkommen, findet Gemeinde statt", erläuterte Prälat Dornseifer. In den Pastoralen Räumen müssten diese Gemeinden und pastoralen Orte miteinander vernetzt werden.

Die Bereitschaft zu Veränderungen setze gegenseitiges Vertrauen und Verantwortung voraus. Notwendig für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen sei darüber hinaus eine gute „Feedback-Kultur", sowie Begleitung, Aus- und Fortbildung für Ehrenamtliche. Der Blick dürfe sich nicht nur auf jene richten, die man schon kenne. „Wir müssen auf die Menschen zugehen, auch auf die, die nicht auf dem Kirchplatz stehen", sagte Prälat Dornseifer in Diskussion.

Der caritative Auftrag der Kirche solle darüber hinaus neu überdacht werden. Dieser sei ein Auftrag eines jeden Christen und nicht nur der professionellen Dienste der Caritas. Dabei nannte er die Idee, einen „Armutsbeauftragten" in den Pastoralen Räumen zu bestimmen.

Bei der Entwicklung eines Zukunftsbildes der Kirche sei die Pastoralwerkstatt eine zentrale Quelle, aber nicht die einzige, erklärte Thomas Klöter und verwies darauf, dass bei der weiteren Planung auch Aspekte berücksichtigt würden, die in der Pastoralwerkstatt nicht Thema gewesen sein. Die vorgestellten Thesen aus den Ergebnissen Werkstatt fanden in der abschließenden Gesprächsrunde ein überwiegend positives Echo und stimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffnungsvoll darin, dass die Ideen im Laufe der nächsten zehn Jahren verwirklicht werden können.