Aktuelles

Moderatoren für eine zukunftsweisende Pastoral

16 Moderatorinnen und Moderatoren helfen mit, dass während der Pastoralwerkstatt möglichst viele Themen und Ideen zur Sprache kommen können. Paderborn, 16. Mai 2013. Über 400 Frauen und Männer versammeln sich vom 26. bis 29. Juni 2013 zur diözesanen Pastoralwerkstatt im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum. Sie kommen mit vielen Ideen, wie das Weiterleben des Glaubens im Erzbistum Paderborn gesichert werden kann, und bringen verschiedene Themen mit, die ihnen besonders am Herzen liegen. Wie aber können die Beiträge so vieler Menschen auf eine Weise zur Sprache kommen, dass der Überblick nicht verloren geht? Damit dieses anspruchsvolle Ziel erreicht wird, helfen während der Pastoralwerkstatt 16 Moderatorinnen und Moderatoren mit. Sie bereiteten sich jetzt im Haus Maria Immaculata in Paderborn in einer zweitägigen Schulung auf ihre wichtige Aufgabe vor.

Die Moderatoren kommen in Workshops zum Einsatz, die das Arbeitsprogramm der Diözesanwerkstatt bestimmen. Am Donnerstag (27. Juni) bilden sich vier Großgruppen, die die vier Perspektivbereiche „Taufberufung fördern“, „Ehrenamt – Engagement aus Berufung“, „Pastorale Orte und Gelegenheiten“ sowie „Caritas und Weltverantwortung“ inhaltlich weiter bearbeiten. Am Freitag (28. Juni) ordnen sich die Teilnehmer sieben Workshops zu, die thematisch jeweils eins von sieben zentralen Merkmalen jeder Organisation, auch der Kirche, bearbeiten.

Auch die Lenkungsgruppe "Perspektive 2014" unter dem Vorsitz von Erzbischof Hans-Josef Becker (2.v.r.) hatte das Thema "Pastoralwerkstatt" auf der Tagungsordung stehen (v.l. Prälat Thomas Dornseifer, Organisationsberaterin Jutta Tacke, Monsignore Dr. Michael Bredeck, Generalvikar Alfons Hardt). Die Moderatoren werden für den Prozess in den Gruppen sorgen. Sie unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei, ihre Vorschläge zu formulieren und arbeiten gemeinsam mit der Gruppe die wichtigsten Erkenntnisse heraus. Eine besondere Herausforderung für die Moderatoren besteht darin, die Arbeitsergebnisse des Donnerstags gemeinsam mit der Tagungsleitung zu sichten und so zu ordnen, dass am Freitag unter veränderter Fragestellung daran weitergearbeitet werden kann.

„Von den Arbeitsgruppen am Donnerstag erhoffen wir uns deutliche Hinweise darüber, was für die Pastoral in unserem Erzbistum künftig bedeutsam sein wird“, so Monsignore Dr. Michael Bredeck, Geschäftsführer des diözesanen Prozesses „Perspektive 2014“. „Am Freitag geht es dann um die Frage, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit diese am Donnerstag getroffenen Aussagen verwirklicht werden können. Stehen am Freitagvormittag die Rahmenbedingungen vor Ort in den pastoralen Räumen im Fokus, widmen sich die Teilnehmer am Freitagnachmittag der Frage, was auf diözesaner Ebene geregelt, entschieden oder auch freigegeben werden soll.“

Hauptabteilungsleiterkonferenz und Geistlicher Rat informierten sich auf einer gemeinsamen Sitzung über den Stand in Sachen Pastoralwerkstatt. Die Ergebnisse werden am Abend im Plenum präsentiert und am Samstag Erzbischof Hans-Josef Becker in einem symbolischen Akt übergeben. Sie sollen Eingang finden in jene Rahmenbedingungen, die er zum Abschluss der Perspektive 2014 verbindlich für die Pastoral im Erzbistum in Kraft setzen wird.

Auch an anderen Stellen laufen die Vorbereitungen für die diözesane Pastoralwerkstatt auf Hochtouren. Die Lenkungsgruppe „Perspektive 2014“ unter Vorsitz von Erzbischof Hans-Josef Becker tagte Anfang der Woche, um den Ablauf der Pastoralwerkstatt zu besprechen. Im Heinz Nixdorf MuseumsForum trafen sich Ägidius Engel, Leiter der Presse- und Informationsstelle im Erzbischöflichen Generalvikariat, und Markus Schmiegel, zuständig für die Organisation der Erkenntnisorte, mit Verantwortlichen des HNF zu einer Begehung der Örtlichkeiten und zu technischen Absprachen. Monsignore Dr. Michael Bredeck und Organisationsberaterin Jutta Tacke informierten am Donnerstagvormittag die Mitglieder der Hauptabteilungsleiterkonferenz im Erzbischöflichen Generalvikariat und den Geistlichen Rat über den Stand der Planungen.  

Zur Ortsbegehung im Heinz Nixdorf MuseumsForum (v.l.) Ägidius Engel, Reinhardt Hardtke (HNF), Markus Schmiegel und Gabi Himmelsbach (HNF).