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Jede Menge Theater für innovative Kräfte

Dörthe Engelhardt (l.) ist Organisationsberaterin und Gründerin des Unternehmenstheaters "improzess". Gemeinsam mit Anja Balzer (r.) und weiteren Kollegen wird sie den Teilnehmenden der Diözesanen Pastoralwerkstatt kreative Impulse geben.improzess Paderborn, 14. Juni 2013. Die Veränderungen, die den diözesanen Prozess der Perspektive 2014 im Erzbistum Paderborn bisher geprägt haben, stehen bei der Diözesanen Pastoralwerkstatt vom 26. bis 29. Juni im Mittelpunkt. Um das produktive Potenzial dieser Veränderungen sichtbar zu machen, wird bei der Veranstaltung im Heinz Nixdorf MuseumsForum „jede Menge Theater“ gemacht: Das Unternehmenstheater „improzess“ aus Berlin wird die gesamte Tagung mit schauspielerischen Impulsen begleiten. Diese sollen die Werkstatt-Teilnehmer im besten Sinne „aufmischen“ – um anzuregen und aufzuregen, anzustoßen und so kreative Kräfte freizusetzen.  

Jede Organisation steht in der modernen Gesellschaft vor der Herausforderung, Veränderungsprozesse durchlaufen zu müssen – so wie auch das Erzbistum Paderborn im diözesanen Prozess der Perspektive 2014. Ein Ziel des Unternehmens- oder Improvisationstheaters ist es, Veränderungen nicht ausschließlich als bedrohlich, vielmehr als produktiv wahrnehmen zu können. Der Name der Improvisations-Truppe „improzess“ aus Berlin ist daher Programm.

Dörthe Engelhardt, Organisationsberaterin und Gründerin von „improzess“, und ihre Kollegen Anja Balzer, Philipp Regener und Doug Nunn werden in Paderborn im Einsatz sein, um den Teilnehmern der Diözesanen Werkstatt neue Blickwinkel zu ermöglichen. Das „improzess“-Team will die Perspektive verändern – auch die auf die Perspektive 2014.

Die Hauptrolle bei „improzess“ spielt der Mitarbeiter als Mensch. Und ein weiterer wichtiger Mitspieler sind emotionale Aspekt: Überall dort, wo Menschen mit Veränderungen konfrontiert werden, entstehen Emotionen – ob Ängste und Wehmut oder Euphorie und Vorfreude auf das Neue. Das Unternehmenstheater bringt diese Emotionen auf die Bühne und macht sie für die Zuschauer nachvollziehbar. Damit gelingt ein wichtiger Spagat: Dem einzelnen Zuschauer wird eine persönliche Betroffenheit ermöglicht und doch zugleich auch die distanzierte Reflexion über das Gesehene im Kreis mit den anderen Zuschauern. So kann ein Dialog mit neuen Impulsen entstehen.

Auf der Zielgeraden des diözesanen Pastoralprozesses erwarten die Teilnehmer der Diözesanen Pastoralwerkstatt also nicht nur „viel Theater“, sondern vor allem auch viele neue Perspektiven.