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Den Beruf als Berufung entdecken / Großes Interesse an Caritas-Initiativen bei der Pastoralwerkstatt

Um einen spezifisch christlichen Ansatz von Life-Work-Balance geht es bei der Initiative „Dein Leben – Dein(e) Beruf(ung)“ des Diözesan-Caritasverbandes. Bei der Pastoralwerkstatt des Erzbistums Paderborn hatten die Teilnehmer jetzt Gelegenheit, darüber ins Gespräch zu kommen. Eine Wippe veranschaulichte, wie sehr die nötige Balance des Lebens von „Energiequellen“ und „Energiekillern“ abhängt. Jeder Besucher konnte mit Hilfe von Tennisbällen die Wippe belasten. Dabei stehen die Bälle für die Faktoren, die das eigene Leben, den eigenen Beruf positiv oder negativ beeinflussen.Paderborn, 28.06.13 (cpd) – Wie kann es gelingen, katholische Altenheime, Krankenhäuser, oder Kitas als „pastorale Orte“ zu gestalten, als Lern- und Wachstumsorte für den eigenen Glauben und das eigene Leben? Eine Fragestellung, die  bei den über 400 Teilnehmern der Pastoralwerkstatt des Erzbistums Paderborn offensichtlich „ankam“. Dicht umlagert waren die entsprechenden „Erkenntnisorte“, die der Diözesan-Caritasverband zu der viertägigen Konferenz im Paderborner Heinz-Nixdorf-Museumsforum besteuerte. Im Rahmen einer „begehbaren Kirchenlandschaft“ hatten die Konferenz-Teilnehmer Gelegenheit, mit Akteuren einiger beispielhafter Caritas-Initiativen ins Gespräch zu kommen. Viele Besucher wollten z. B. aus erster Hand erfahren, wie die ersten Erfahrungen mit der neuen Initiative „Dein Leben – Dein(e) Beruf(ung)“ aussehen. Seit zwei Jahren sind berufliche (demnächst auch ehrenamtliche) Mitarbeiter der Caritas eingeladen, sich in so genannten „Caritas-Balance-Gruppen“ zusammen zu schließen. Bei den Treffen geht es darum, das eigene Leben, die Gesundheit, den Glauben und den Beruf in besonderer Weise in den Blick zu nehmen und in Einklang zu bringen. Das Angebot vereint „Life-balance“ Ansätze mit religiös-spirituellen Impulsen. Es versteht sich als Beitrag, die eigene Berufung zu entdecken und zugleich das gefürchtete „Ausbrennen“ zu vermeiden. Die ersten vier Treffen werden von Moderatoren geleitet; anschließend haben die Gruppen die Möglichkeit, in eigener Regie weiter zu arbeiten. Inzwischen liegen Erfahrungen aus acht „Caritas-Balance-Gruppen“ im Erzbistum Paderborn vor. Weitere Gruppen werden in Kürze folgen (Mehr Infos unter www.caritas-balance.de).