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Gebet und Gottesdienst bei der Pastoralwerkstatt

„Gib du mir das Wasser des Lebens“ war das Gebet berschrieben, mit dem die Ordensleute im Erzbistum Paderborn die Teilnehmer der Pastoralkonferenz am Donnerstagmorgen auf den Tag einstimmten.pdp

Paderborn, 28. Juni 2013. „Ohne die Gegenwart der von Gott zugesagten Nähe durch die Feier seiner Gegenwart in Wort und Sakrament wird all unser Mühen gefährdet sein“, begrüßte Erzbischof Hans-Josef Becker die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn der Diözesanen Pastoralwerkstatt. So ging es bei der viertägigen Pastoralwerkstatt nicht allein darum, Ideen zu entwickeln und zu diskutieren. Gottesdienst und Gebet bildeten jeweils den Anfang und das Ende aller Beratungen und Aktionen.

Weihbischof Hubert Berenbrinker, Erzbischof Hans-Josef Becker (v.l.) und Generalvikar Alfons Hardt feierten am Donnerstag die Frhmesse in der Kapuzinerkirche mit den Teilnehmern der Pastoralwerkstatt.pdp Am Donnerstag und Freitag begann der Tag für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils morgens mit der heiligen Messe in der Kapuzinerkirche in Paderborn. Bevor es in die Beratungen gehe, gelte es still zu werden vor Gott, eröffnete Erzbischof Becker am Donnerstag die Frühmesse.

Einen Rückzugsort für das persönliche Gebet gab es außerdem im „Zelt der Stille“, dessen Innenraum als Garten gestaltet war. Texte zu den vier Elementen Luft, Wasser, Feuer und Erde lagen hier bereit. Darüber hinaus hatte die Paderborner Ordenskonferenz an ihrem Stand der „Begehbaren Kirchenlandschaft“, neben einem großen Kreuz ein Buch für Gebetanliegen ausgelegt, das die Teilnehmer gerne nutzten. Vor den Toren des Heinz-Nixdorf Museumsforums stand der „Segensbulli“ aus dem Pastoralen Raum Bielefeld-Süd.

Orte und Gelegenheiten der Sammlung und Vergewisserung waren jeweils das Morgengebet, das Mittagsgebet und das Abendgebet, das wechselnde Gruppen gestalteten. Inspiriert vom Bild der „Kirche als Gottes Garten“ orientierten sich die Gebetszeiten während der Pastoralwerkstatt an den vier Elementen Luft, Wasser, Feuer und Erde. Jedes Element war als Thema einem der Tage zugeordnet: Luft am Mittwoch, Wasser am Donnerstag, Feuer am Freitag und Erde am Samstag.

„Gib du mir das Wasser des Lebens“ war das Gebet überschrieben, mit dem die Ordensleute die Konferenzteilnehmer am Donnerstagmorgen auf den Tag einstimmten.

Zum Mittagsgebet am Donnerstag hatten die Caritas-Fachverbände im Erzbistum 50 Schirme in bunten Regenbogenfarben im Auditorium verteilt. „Wir lassen niemandem im Regen stehen“, war diese Andacht überschrieben, die daran erinnerte, offen zu sein, für die Not der Mitmenschen. „Durch unsere Zuwendung zum Nächsten können wir sagen, Gott ist da, auch für dich“, hieß es in einem Gebet. Das Abendgebet gestaltete die Diözesanstelle Berufungspastoral.

„Das Feuer der Begeisterung für die Pastoralwerkstatt“, erbat das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn beim Morgengebet am Freitag. Dabei erinnerten sie daran, dass der Heilige Geist oft mit dem Symbol des Feuers dargestellt ist.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) luden am Freitag zum Mittagsgebet vor der Tr des Heinz-Nixdorf-Museumsforums ein.pdp Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) luden am Freitag zum Mittagsgebet vor der Tür des Heinz-Nixdorf-Museumsforums ein. Mit einer Fackel verwiesen sie auf die Tradition der Pfadfinder, im Advent, das Friedenslicht aus Bethlehem von Jerusalem aus zu den Menschen zu bringen. „Friede unter den Menschen und Friede mit der Natur“, erbaten die Pfadfinder so beim Mittagsgebet.

Karin Stieneke vom Diözesankomitee danke am Freitag allen Gruppen, die an der Vorbereitung der Gebete mitgewirkt hatten. Dazu zählten auch die Junge Kirche sowie das Vorbereitungsteam der Pastoralwerkstatt, das am Samstag das Morgengebet gestaltete zum Thema Erde. Die den Tageszeiten angelehnten Impulse findet am Samstag in der Eucharistiefeier mit Erzbischof Hans-Josef Becker ihren Abschluss. Symbolisch werden dabei die Ergebnisse, wie auch die offenen Fragen vor Gott getragen.