Programm

Erläuterungen zum Ablauf der diözesanen Pastoralwerkstatt

Mittwoch, 26. Juni 2013 – Ort: Hoher Dom und Konrad-Martin-Haus

Von 14.30 Uhr an können sich die eingeladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Konrad-Martin-Haus für die Veranstaltung einchecken und die Tagungsunterlagen in Empfang nehmen. Offizieller Auftakt der Pastoralwerkstatt ist um 17 Uhr eine liturgische Feier im Hohen Dom zu Paderborn, in deren Rahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bitte um ein Gelingen der Werkstatt vor Gott tragen. Erzbischof Hans-Josef Becker formuliert den Auftrag an die Pastoralwerkstatt, Privatdozentin Dr. Julia Knop aus Wuppertal trägt einen theologischen Impuls für die Tagung vor. Gesprächsrunden, Beiträge von Improvisationskünstlern, Gebete und Gesänge sind weitere Elemente der liturgischen Feier. Ab 20 Uhr geht das Programm mit einem „Abend der Begegnung“ im Konrad-Martin-Haus weiter: Alle Teilnehmer sind zum gemeinsamen Essen und Beisammensein eingeladen.

 

Donnerstag, 27. Juni 2013 – Ort: Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)

Das Programm beginnt um 8.30 Uhr mit einem Morgengebet im großen Auditorium. Ab 9.30 können die Teilnehmenden durch eine „begehbare Kirchenlandschaft“ wandern und an 17Erkenntnisorten erkunden, welche Erkenntnisse und Ergebnisse der diözesane Prozess „Perspektive 2014“ bisher gebracht hat. An allen Erkenntnisorten stehen Ansprechpartner zum Austausch zur Verfügung.

Am Nachmittag (ab 14 Uhr) geht es um die Weiterentwicklung der vier Perspektivbereiche „Taufberufung fördern“, „Ehrenamt – Engagement aus Berufung“, „Pastorale Orte und Gelegenheiten – missionarisch Kirche sein“ und „Caritas und Weltverantwortung – diakonisch handeln“. Das Plenum teilt sich in vier Großgruppen auf und bearbeitet jeweils einen Perspektivbereich mit Hilfe verschiedener Methoden: Auf eine Bibelarbeit folgt ein Interview mit einer Persönlichkeit aus dem nicht-kirchlichen Kontext, die einen „Blick von außen“ auf die Thematik wirft. Anschließend arbeiten die Teilnehmer in mehreren „Innovationslaboratorien“ an der Konkretisierung des jeweiligen Perspektivbereiches.

Nach einem gemeinsamen Abendessen werden die Ergebnisse der Arbeit ab 20.15 Uhr im Poenum vorgestellt. Improvisationstheater bildet den Abschluss des Tages.

 

Freitag, 28. Juli 2013 – Ort: Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)

An diesem Tag bearbeiten die Teilnehmer die am Vortag gewonnenen Erkenntnisse weiter, diesmal im Spiegel organisationstheoretischer Überlegungen.

Für diesen Tag (Beginn: 8.30 Uhr mit einem Morgengebet) bilden sich sieben Arbeitsgruppen, die jeweils eins der insgesamt sieben Wesensmerkmale einer Organisation zum Thema haben. Die Wesensmerkmale sind:

  • Selbstverständnis, Visionen, Ziele
  • Menschen, Lebensraum, Konzepte
  • Angebote, Programme, Dienstleistungen
  • Personal, Mitarbeiter, Kompetenzen
  • Strukturen, Organe
  • Abläufe, Prozesse, Organisation
  • Ausstattung, Finanzen, Ressourcen

Die Arbeitsgruppen formulieren zu diesen Wesensmerkmalen konkrete Aussagen und entwickeln als Beispiele so genannte „Prototypen“, die im Erzbistum umgesetzt werden könnten. Am späten Nachmittag (17.30 Uhr) beginnt im Plenum die Präsentation der Ergebnisse. Diese sind als Empfehlungen für jene Rahmenbedingungen zu verstehen, die Erzbischof Becker im Jahr 2014 für die Pastoral im Erzbistum verbindlich formulieren wird.

Um 19 Uhr beginnt ein buntes Abendprogramm (Kulinarisches, Musik, Kultur…)

 

Samstag, 29. Juli 2013 – Ort: Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)

Der Tag dient der Überprüfung und Präsentation der Ergebnisse (Beginn: 8:30 Uhr mit einem Morgengebet). Diese Ergebnisse werden Erzbischof Becker im Rahmen eines Gottesdienstes im HNF (Beginn: 11.30 Uhr) symbolisch übergeben. Dieser Gottesdienst bildet den Abschluss der diözesanen Pastoralwerkstatt.

An allen Tagen setzen Gebetszeiten am Morgen, Mittag und Abend einen geistlichen Rahmen für die Werkstatt. Zudem sind kontinuierlich externe Beobachter anwesend und geben Rückmeldungen zum Werkstattverlauf. Ein kulturelles Rahmenprogramm begleitet die Tage.